Die deutschen Predigten / 1 Von der minnenden Seele : 3 by Henricus, Kalteisen.; Bernhard D Haage

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Das alles zielt auf ein Entwachsen ab, denn der Engel weiß, (wenn er) außerhalb dieser reinen Natur (steht), nicht mehr als dieses Holz; ja, der Engel hat ohne diese Natur nicht mehr (Sein), als eine Mücke ohne Gott hat. Er (= Sankt Johannes) sagt: 'auf dem Berge'. Wie soll es geschehen, daß man zu dieser Lauterkeit komme? Sie waren Jungfrauen und waren oben auf dem Berge und waren dem Lamm angetraut und allen Kreaturen versagt und folgten dem Lamm nach, wohin immer es ging. Manche Leute folgen dem Lamm nach, solange es ihnen wohl geht; geht es aber nicht nach ihrem Willen, so kehren sie um.

Nun spricht unser Herr: 'Niemand hört mein Wort noch meine Lehre, er habe denn sich selbst gelassen' (Luk. 14,26). Denn wer Gottes Wort hören soll, der muß völlig gelassen sein. Das Gleiche, was da hört, ist dasselbe, was da gehört wird im ewigen Worte. Alles das, was der ewige Vater lehrt, das ist sein Sein und seine Natur und seine ganze Gottheit: das offenbart er uns allzumal in seinem eingeborenen Sohne und lehrt uns, daß wir derselbe Sohn seien. Der Mensch, der da so ausgegangen wäre, daß er der eingeborene Sohn wäre, dem wäre eigen, was dem eingeborenen Sohne eigen ist.

Er ist der Boden, der Reif aller Kreaturen. Es ist wohl wahr, daß eine vor der andern da ist, oder doch zum mindesten, daß eine von der andern geboren wird. Gleichviel gibt sie ihr ihr (eigenes) Sein nicht; sie behält etwas von dem Ihrigen zurück. Gott (aber) ist ein einfaches "Einstehen", ein "Einsitzen" in sich selbst. Je nach der Edelkeit ihrer Natur bietet sich jegliche Kreatur, je mehr sie in sich selbst einsitzt, um so mehr nach außen dar. Ein einfacher Stein, etwa ein Tuffstein, der bekundet nicht mehr, als daß er ein Stein ist.

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