Das Rätsel der Menschwerdung. Die Entstehung des Menschen im by Josef H. Reichholf

By Josef H. Reichholf

Show description

By Josef H. Reichholf

Show description

Read or Download Das Rätsel der Menschwerdung. Die Entstehung des Menschen im Wechselspiel der Natur PDF

Similar german_3 books

Vertriebscontrolling : so steuern Sie Absatz, Umsatz und Gewinn

Dieser bewährte Leitfaden für Führungskräfte in advertising, Vertrieb und Controlling liefert praktisches knowledge zur effizienten Überwachung von Vertriebsaktivitäten. Neben Kennzahlenschemata und zahlreichen Praxisbeispielen erhält der Leser direkt anwendbare Regeln und Checklisten.

Werbung als Schlüsselfaktor bei der Einführung neuer Produkte : Konsequenzen für die Testmarktforschung

Kerstin Hiller arbeitet den theoretischen und methodischen cutting-edge der Testmarktsimulation auf und entwickelt ein umfassendes dynamisches Awareness-Modell, d. h. ein Modell zum Aufbau von Markenbekanntheit, durch TV-Werbung, die bei der Einführung neuer Produkte nach wie vor von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Extra resources for Das Rätsel der Menschwerdung. Die Entstehung des Menschen im Wechselspiel der Natur

Sample text

56 6. Kapitel Grasland, Großwild, schnelle Beine Von den Veränderungen im Laufe des Tertiärs waren nicht nur die Primaten und ihre noch ältere Verwandtschaft, die Insektenesser, betroffen. Die 60 Jahrmillionen, die das Tertiär im dritten großen Abschnitt der Erdgeschichte einnahm, hinterließen tiefgreifende Spuren bei vielen anderen Gruppen von Organismen. Auf die Entfaltung der Blütenpflanzen wurde bereits hingewiesen. Während des Tertiärs setzt eine andere Entwicklung ein, die buchstäblich neue Räume eröffnete und das anfängliche Übergewicht des Waldes und der Waldbewohner zurückdrängte.

Sie wurden zu Savannen und zu Steppen. Die Schlüsselrolle in dieser Entwicklung kommt dabei den Gräsern zu. Diese Pflanzengruppe hat die umfangreiche wechselseitige Anpassung an die bestäubenden Insekten nicht mitgemacht. Die Gräser blieben zunächst jahrmillionenlang hinter der Masse der fortschrittlichen Blütenpflanzen zurück, die mit geradezu phantastischen Blütenfarben und -formen ganz gezielt jene Insekten anlocken und mit Pollen beziehungsweise Nektar belohnen, welche die Bestäubung vollziehen.

Mitunter gelingt es ihm noch, über Triebe aus den Wurzeln heraus, doch wieder zum Wachstum zu kommen. Werden aber diese gleichfalls ihrer Knospen beraubt, stirbt der Baum. Bei den Gräsern als einkeimblättrigen Pflanzen ist das ganz anders. Ihre Vegetationspunkte liegen gut geschützt unter der Bodenoberfläche, wo sie bei Beweidung nicht zerstört werden. Sie müßten schon teilweise zusammen mit den oberen Wurzeln herausgerissen werden, daß die Vegetationspunkte zerstört würden. Ein ungleich größerer Teil ihres lebendigen Pflanzenkörpers, bis über 80 Prozent, befindet sich außerdem im Wurzelbereich.

Download PDF sample

Rated 4.33 of 5 – based on 9 votes