Codes: Die geheime Sprache der Produkte by Christian Scheier, Dirk Held, Dirk Bayas-Linke, Johannes

By Christian Scheier, Dirk Held, Dirk Bayas-Linke, Johannes Schneider

Show description

By Christian Scheier, Dirk Held, Dirk Bayas-Linke, Johannes Schneider

Show description

Read or Download Codes: Die geheime Sprache der Produkte PDF

Similar german_3 books

Vertriebscontrolling : so steuern Sie Absatz, Umsatz und Gewinn

Dieser bewährte Leitfaden für Führungskräfte in advertising, Vertrieb und Controlling liefert praktisches information zur effizienten Überwachung von Vertriebsaktivitäten. Neben Kennzahlenschemata und zahlreichen Praxisbeispielen erhält der Leser direkt anwendbare Regeln und Checklisten.

Werbung als Schlüsselfaktor bei der Einführung neuer Produkte : Konsequenzen für die Testmarktforschung

Kerstin Hiller arbeitet den theoretischen und methodischen cutting-edge der Testmarktsimulation auf und entwickelt ein umfassendes dynamisches Awareness-Modell, d. h. ein Modell zum Aufbau von Markenbekanntheit, durch TV-Werbung, die bei der Einführung neuer Produkte nach wie vor von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Extra info for Codes: Die geheime Sprache der Produkte

Example text

Wir alle kennen den PlaceboEffekt aus der Medizin: Man verabreicht Patienten eine Tablette und schon fühlen sie sich besser – auch wenn die Pille selbst keine medizinisch relevante Substanz 31 1 Die geheime Sprache der Produkte enthält. Auch dieser Vorgang verläuft völlig implizit. Früher belächelt, wird dieser Effekt heute intensiv untersucht und erweist sich als einer der mächtigsten Wirkungsmechanismen in der Medizin. Placebos wirken im Gehirn und lösen messbare biochemische Prozesse aus. So erhöhen rote Pillen die Konzentration viel stärker als blaue, auch wenn beide keinen objektiven Wirkstoff enthalten und reine Placebos sind.

Jedes Waschmittel, das es geschafft hat, heute noch auf dem Markt zu sein, wäscht sauber, jedes Taschentuch ist sanft und reißfest und jedes Shampoo pflegt und wäscht die Haare sauber. Wir werden jedoch in diesem Kapitel sehen: Betrachten wir die Produkte aus der Perspektive unseres Autopiloten, schlummert in jedem Produkt ein großes Potenzial für Differenzierung. Um dieses Potenzial zu bergen, müssen wir besser verstehen, wie der Autopilot Produkte überhaupt verarbeitet, bevor es zu einer Entscheidung kommt.

Dabei sind zwei Fragen offen geblieben. Zum einen: Wie entsteht der Prototyp und wie kann das Gehirn die Regeln ableiten, wie kann es die konstituierenden Merkmale bestimmen? Zum anderen: Wie sind die Signale mit den mentalen Konzepten verknüpft und wie kommt diese Verknüpfung zustande? Wie kommt das Pendel in den Kopf? Die Antwort ist in beiden Fällen die gleiche: durch Erfahrung und implizites Lernen im Autopiloten! Das Gehirn lernt implizit, wann die Produkte in unserer Kultur typischerweise genutzt werden, von wem sie genutzt werden, was wir als Kinder dazu lernen, was die Medien dazu berichten, was wir beobachten oder erzählt bekommen und vieles mehr.

Download PDF sample

Rated 4.91 of 5 – based on 48 votes