Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen: Eine by Siglinde Naumann

By Siglinde Naumann

Mit einem Geleitwort von Sigrid Nolda

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Schäffer (vgl. Schäffer 2003a, 2003b) hat in einer empirischen Studie untersucht, wie Gruppen unterschiedlicher Generationen mit neuen Medien umgehen und analysiert, wie sich generationenspezifische „Lern- und Aneignungsprozesse“ (Schäffer 2003a, 213) und „intergenerationelle kollektive Bildungsprozesse“ (ebd. 221) durch die 20 Nohl (vgl. Nohl 2006b) veranschaulicht am Beispiel von Migrationsprozessen, dass die Herausbildung neuer Milieus mit mehrdimensionalen unterschiedlichen Erfahrungsaufschichtungen einhergeht.

Vor diesem Hintergrund werden Lern- und Bildungsprozesse in dieser Studie als kollektive Prozesse gedacht, deren Ausgangspunkte in einer kollektiven Praxis liegen und auf die sie wiederum einwirken. Dabei werden die Individuen auf Grund der unterschiedlichen Erfahrungsräume, denen sie angehören zwar als „konjunktiv basiert“ (vgl. Schäffer 2003a, 223) angesehen, jedoch auch als „handlungs- und wandlungsfähige Akteure“, die in der Lage sind, ihre Orientierungen im Zuge reflexiver Prozesse zu relationieren und zu transformieren.

Ebd. 59) Diese Prozesse seien durch qualitativ angelegte Untersuchungen zu erhellen, die den „generativen Charakter“ (Marotzki 1996, 57) sozialer Handlungen rekonstruieren. „Eine Handlung wird also weder im Kontext Reiz-Reaktion, noch im Kontext Erfüllung von Verhaltenserwartungen gesehen, sondern eine soziale Handlung ist immer auch ein Akt des Hervorbringens“. (Ebd. 57) In Abgrenzung zu lerntheoretischen Betrachtungen präferiert Marotzki eine bildungstheoretische Perspektive, die dialektisch aufeinander bezogene Selbstund Weltbezüge hervorhebt.

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